NerdQaxe++ im Test: 4,8 TH/s mit vier BM1370 – lohnt sich der Umstieg vom Bitaxe?
07. September 2026 · 11 Min. Lesezeit
Irgendwann ist der erste Bitaxe eingerichtet, der Pool steht, „Best Difficulty" steigt – und die Frage ändert sich: nicht mehr ob Home Mining funktioniert, sondern wie viel Hashrate auf den Schreibtisch passt, ohne dass Strom, Lärm und Aufwand aus dem Ruder laufen. Genau an dieser Stelle steht der NerdQaxe++: vier BM1370-ASICs auf einem Board, rund 4,8 TH/s bei etwa 80 W, ein 92-mm-Lüfter, AxeOS im Browser. Er ist das Gerät, das in unserem Support am häufigsten als „zweiter Miner" auftaucht – und das wir seit gut einem Jahr in allen Varianten im Betrieb haben.
Dieser Artikel ist kein Datenblatt. Er beantwortet die Fragen, die uns Käufer wirklich stellen: Wie viel schneller ist der NerdQaxe++ als ein Bitaxe Gamma, und was kostet das an Strom? Wie laut ist er im Wohnzimmer? Wann lohnt sich der wassergekühlte Hydro, wann der Copper Pro, und ab wann ist ein NerdQX oder NerdOctaxe die bessere Wahl? Und: Wie stehen die Chancen, mit 4,8 TH/s tatsächlich einen Block zu finden?
Was der NerdQaxe++ ist – und was ihn vom Bitaxe unterscheidet
Ein Bitaxe Gamma hat einen einzelnen BM1370-Chip, denselben ASIC, der in Bitmains Antminer S21 arbeitet. Der NerdQaxe++ setzt vier davon auf eine Platine und versorgt sie über eine deutlich kräftigere Spannungsregelung. Gesteuert wird alles wie beim Bitaxe von einem ESP32-S3, auf dem AxeOS läuft: Du öffnest die IP-Adresse des Miners im Browser, trägst Pool, Worker und Bitcoin-Adresse ein, fertig. Ein PC oder Raspberry Pi ist weder für den Betrieb noch für die Einrichtung nötig.
Der Vorgänger NerdQaxe+ arbeitete noch mit vier BM1368 und kam auf rund 2,5 TH/s. Der Sprung auf den BM1370 hat die Hashrate fast verdoppelt, ohne das Konzept zu ändern: offenes Board auf einem 3D-gedruckten Ständer, ein großer Lüfter über dem Kühlkörper, ein 1,9-Zoll-TFT-Display, das Hashrate, Temperatur, Spannung und Best Difficulty auch ohne Browser anzeigt.
| Merkmal | NerdQaxe++ |
|---|---|
| ASIC | 4 × Bitmain BM1370 |
| Hashrate | rund 4,8 TH/s |
| Leistungsaufnahme | rund 80 W |
| Effizienz | rund 16 J/TH |
| Kühlung | Kühlkörper mit 92-mm-PWM-Lüfter, Lüfterkurve in AxeOS einstellbar |
| Steuerung | ESP32-S3 mit AxeOS, 2,4-GHz-WLAN, USB-C |
| Display | 1,9 Zoll TFT (LILYGO T-Display S3) |
| Netzteil | 12 V / 10 A (120 W), im Lieferumfang |
| Lieferumfang | Miner, DC-Netzteil, 3D-gedruckter Ständer, Schnellanleitung |
Zwei Dinge fallen im Alltag sofort auf. Erstens: Der Miner steht offen da. Das ist bei allen Nerd*axe-Geräten so gewollt, weil die Wärme frei abziehen soll – aber es heißt auch, dass Staub, Katzen und neugierige Kinder Zugang zur Platine haben. Zweitens: Das Netzteil liegt bei. Beim Bitaxe kaufen viele ein zu schwaches USB-Netzteil dazu und wundern sich über Abstürze; beim NerdQaxe++ ist das 120-W-Netzteil Teil des Pakets und ausreichend dimensioniert.
Hashrate und Effizienz: 4,8 TH/s bei 80 W eingeordnet
Rund 4,8 TH/s bei etwa 80 W ergeben rund 16 J/TH. Das ist ein solider Wert, aber nicht der beste im Sortiment – und der Grund dafür ist lehrreich. Ein einzelner BM1370 im Bitaxe Gamma läuft mit rund 14 J/TH, der neue BM1373 im Nerdaxe Gaia sogar mit rund 10 J/TH. Vier Chips auf einem Board laufen etwas höher getaktet und werden gemeinsam gekühlt; dazu kommt der Wirkungsgrad der größeren Spannungsregelung. Effizienz pro Terahash kaufst du beim NerdQaxe++ also nicht – du kaufst Hashrate pro Gerät.
| Miner | Hashrate | Leistung | Effizienz | Kühlung |
|---|---|---|---|---|
| Bitaxe Gamma | ~1,3 TH/s | ~15 W | ~14 J/TH | 40-mm-Lüfter |
| Nerdaxe Gaia | ~2,6 TH/s | ~25 W | ~10 J/TH | 40-mm-Lüfter |
| NerdQaxe++ | ~4,8 TH/s | ~80 W | ~16 J/TH | 92-mm-Lüfter |
| NerdQaxe Copper Pro | ~4,8 TH/s | ~80 W | ~15 J/TH | Vollkupfer, 60 + 92 mm |
| NerdQaxe++ Hydro | ~6 TH/s | 100 W | ~16,7 J/TH | Wasserkreislauf |
| NerdQX | ~8 TH/s | ~140 W | ~17 J/TH | geschlossenes Gehäuse, 120 + 90 mm |
| NerdOctaxe | ~12 TH/s | ~200 W | ~16 J/TH | 92-mm-Lüfter |
Die Tabelle zeigt das Muster: Innerhalb der Vierchip-Klasse verschiebt die Kühlung die Leistung. Der Copper Pro holt mit seiner Kupfermasse rund 1 J/TH heraus, der Hydro tauscht ein wenig Effizienz gegen ein Viertel mehr Hashrate. Der Standard-NerdQaxe++ sitzt in der Mitte – und ist genau deshalb für die meisten die richtige Wahl.
Wichtig für die Einordnung: Alle Werte sind Richtwerte aus dem Dauerbetrieb bei Raumtemperatur und Werkseinstellungen. Ein warmer Dachboden im Sommer kostet ein paar Prozent, eine flachere Lüfterkurve ebenfalls. Wie du das für dein Gerät durchrechnest, zeigt der Mining-Rechner mit deinem eigenen Stromtarif.
Die eigentliche Frage: Wie viel mehr Chance auf einen Block?
Kaum jemand kauft einen NerdQaxe++, um im klassischen Pool Cent-Beträge einzusammeln. Das Gerät ist ein Solo-Miner, und die Hashrate ist die Zahl der Lose. Nach der Faustformel aus unserem Artikel über die Wahrscheinlichkeit, mit einem Bitaxe einen Block zu finden, liegt die Chance eines Bitaxe Gamma bei rund 1 zu 15.000 pro Jahr. Der NerdQaxe++ mit 4,8 TH/s kommt auf etwa 1 zu 4.000 pro Jahr, der Hydro mit 6 TH/s auf rund 1 zu 3.200, ein NerdQX auf 1 zu 2.400 und ein NerdOctaxe auf ungefähr 1 zu 1.600 – jeweils bezogen auf die Netzwerk-Hashrate vom Sommer 2026.
Das bleibt eine Lotterie, und das soll es auch sein. Aber die Relation ist ehrlich: Für gut das Fünffache an Strom bekommst du knapp das Vierfache an Losen, in einem Gerät, mit einem Netzteil, einer Steckdose und einer Zeile im Pool-Dashboard. Findet der Miner einen Block, gehen 3,125 BTC plus Gebühren per Coinbase-Transaktion direkt an deine Adresse – bei unserem Bitaxe Pool ohne Gebühr und ohne Konto.
Lautstärke und Wärme: der Punkt, den Datenblätter verschweigen
Ein Bitaxe Gamma ist mit unter 15 dB(A) praktisch unhörbar. Der NerdQaxe++ ist es nicht. 80 W Abwärme müssen weg, und der 92-mm-Lüfter über dem Kühlkörper ist im Betrieb hörbar, bei voller Drehzahl deutlich. Im Büro oder Technikraum stört das niemanden; auf dem Nachttisch schon.
Drei Stellschrauben helfen. Erstens die Lüfterkurve in AxeOS: Der große Lüfter bewegt schon bei niedriger Drehzahl viel Luft, eine flachere Kurve bringt spürbar Ruhe bei ein bis zwei Grad höherer Chiptemperatur. Zweitens der Aufstellort: frei stehend, nicht im Regalfach, nicht im geschlossenen Schrank – dort wird er zwar leiser, aber die Wärme staut sich und der Lüfter dreht am Ende höher. Drittens die Variante: Der NerdQaxe++ Hydro verlagert das Geräusch an den Radiator und ist im Wohnraum die angenehmere Lösung; das offene Performance Case führt beim Standardmodell die Luft gezielter am Kühlkörper entlang.
Was die Wärme angeht: 80 W entsprechen ungefähr einer alten Glühbirne. Im Winter ist das ein willkommener Beitrag zur Raumtemperatur, im Sommer solltest du dem Miner Abstand rundherum gönnen. Mehr zu Luftstrom, Lüftern und leisen Setups steht in unserem Guide Bitaxe leiser machen – die Grundsätze gelten für den NerdQaxe++ genauso.
NerdQaxe++ oder NerdQaxe++ Hydro?
Beide Modelle haben dieselben vier BM1370 und dieselbe Firmware. Der Unterschied ist die Kühlung – und daran hängt die Leistung. Der Hydro führt die Wärme über einen geschlossenen Wasserkreislauf ab, die Chips dürfen höher takten, und so kommt er auf rund 6 TH/s bei 100 W. Der Aufpreis bringt also etwa ein Viertel mehr Hashrate und ein anderes Geräuschprofil: Statt eines Lüfters direkt über dem ASIC arbeitet ein Radiator.
| NerdQaxe++ | NerdQaxe++ Hydro | |
|---|---|---|
| Hashrate | ~4,8 TH/s | ~6 TH/s |
| Leistung | ~80 W | 100 W |
| Verbrauch im Monat | rund 58 kWh | rund 72 kWh |
| Kühlung | 92-mm-Lüfter | Wasserkreislauf mit Radiator |
| Geräusch | hörbar, direkt am Board | zurückhaltender, am Radiator |
| Für Einsteiger | ja | eher zweites Gerät |
| Blockchance pro Jahr | ~1 zu 4.000 | ~1 zu 3.200 |
Unsere Empfehlung ist eindeutig: Steht der Miner im Wohnraum oder soll er die meiste Hashrate aus einem Vierchip-Board holen, nimm den Hydro. Ist es dein erstes Gerät jenseits des Bitaxe, oder steht der Miner ohnehin im Keller, Büro oder Homelab, bleibt der Standard-NerdQaxe++ die einfachere und günstigere Wahl. Käufer beschreiben den Hydro als etwas anspruchsvoller in der Abstimmung von Leistung und Kühlung – nichts Dramatisches, aber ein Unterschied zum „Einstecken und vergessen" des luftgekühlten Modells.
Und der Copper Pro?
Der NerdQaxe Copper Pro ist die dritte Variante mit denselben vier BM1370. Er bleibt bei rund 4,8 TH/s und etwa 80 W, kühlt aber über einen Vollkupfer-Kühlkörper mit zwei PWM-Lüftern (60 und 92 mm) und erreicht damit rund 15 J/TH statt rund 16 J/TH. Sein Argument ist nicht die Spitzenleistung, sondern die Reserve: Wer in AxeOS Frequenz und Spannung anhebt und den Miner dauerhaft am oberen Ende betreiben will, profitiert von der Kupfermasse. Für den Betrieb mit Werkseinstellungen ist der Unterschied zum Standardmodell im Alltag klein.
NerdQaxe++ gegen NerdQX und NerdOctaxe: wann mehr sinnvoll ist
Oberhalb des NerdQaxe++ wird es schnell größer. Der NerdQX bringt rund 8 TH/s bei etwa 140 W in einem geschlossenen Gehäuse mit 120-mm-Front- und 90-mm-Hecklüfter unter – mit rund 38 dB ist er nicht leiser als der NerdQaxe++, aber die geschlossene Bauform macht ihn unempfindlicher gegen Staub und Zugriff, und das Farb-LCD ersetzt den Blick ins Dashboard. Der NerdOctaxe verdoppelt das Board auf acht BM1370 und liefert rund 12 TH/s bei etwa 200 W; als Hydro sind es 14 TH/s bei 220 W.
Die Faustregel aus unserer Beratung: Bis etwa 100 W ist ein Miner ein Schreibtischgerät, das an jeder Steckdose läuft und dessen Wärme im Raum verschwindet. Ab 140 W solltest du dir Gedanken über Aufstellort, Lüftung und Stromkreis machen – nicht wegen der Sicherheit, sondern wegen des Komforts. Der NerdQaxe++ ist das größte Gerät, das noch klar in die erste Kategorie fällt. Wer einen zweiten Stromkreis im Keller hat und die Zahl der Lose maximieren will, greift zum NerdOctaxe; wer ein einzelnes, geschlossenes Gerät für Regal oder Homelab sucht, zum NerdQX. Die Zahlen aller Modelle stehen nebeneinander im Miner-Vergleich.
Stromverbrauch: 80 W im Alltag
Rund 80 W rund um die Uhr sind etwa 1,9 kWh am Tag und rund 58 kWh im Monat. Das ist mehr als ein Bitaxe (rund 11 kWh im Monat), aber weniger als ein Gaming-PC im Dauerbetrieb. Was das bei deinem Tarif bedeutet, rechnest du im Mining-Rechner in dreißig Sekunden aus – wir halten die Stromkosten bewusst aus diesem Artikel heraus, weil sie sich von Haushalt zu Haushalt um den Faktor zwei unterscheiden.
Zwei praktische Hinweise: Das mitgelieferte 120-W-Netzteil hat Reserve, aber eine Steckdosenleiste mit Schalter ist trotzdem sinnvoll, weil AxeOS keinen Ausschalter kennt. Und wer den Verbrauch senken will, ohne Hashrate zu verlieren, betreibt den Miner nicht im Schrank: Jede Grad Chiptemperatur weniger heißt weniger Leckstrom in den ASICs. Die Grundlagen dazu stehen im Artikel Bitaxe Stromverbrauch berechnen.
Einrichtung: in fünf Minuten am Pool
Auspacken, Ständer aufstellen, Netzteil anschließen. Beim ersten Start öffnet der NerdQaxe++ ein eigenes WLAN, über das du ihn mit deinem 2,4-GHz-Netz verbindest – 5 GHz kann der ESP32-S3 nicht, was bei Routern mit gemeinsamem Namen für beide Bänder der häufigste Stolperstein ist. Danach rufst du die IP-Adresse des Miners im Browser auf und trägst unter Settings den Pool ein:
| Feld in AxeOS | Wert |
|---|---|
| Stratum URL | pool.bitaxe.de |
| Stratum Port | 3333 |
| Stratum User | deine Bitcoin-Adresse, optional .nerdqaxe als Workername |
| Stratum Password | x |
Speichern, neu starten, nach ein bis zwei Minuten steigt „Best Difficulty" im Dashboard. Auf pool.bitaxe.de siehst du Hashrate und Worker deiner Adresse ohne Login. Die ausführliche Anleitung mit Screenshots findest du unter NerdQaxe einrichten, welche Alternativen zum Pool es gibt, erklärt der Artikel Bitaxe Mining Pool wählen.
Im Alltag: Display, AxeOS und Updates
Nach der Einrichtung läuft der NerdQaxe++ ohne Zutun. Das 1,9-Zoll-Display wechselt zwischen Hashrate, Chiptemperatur, Spannung, Lüfterdrehzahl und der besten Difficulty seit dem letzten Neustart – viele Nutzer legen sich zusätzlich den Bitcoin-Kurs auf den Schirm. In AxeOS lohnt ein Blick auf drei Werte: Die Chiptemperatur sollte im Dauerbetrieb deutlich unter dem Grenzwert bleiben, ab dem die Firmware den Takt drosselt; die Rejected-Shares gehören unter ein Prozent, sonst stimmt etwas mit Pool, WLAN oder Übertaktung nicht; und der Hashrate Error zeigt, wie weit die tatsächliche Leistung vom Sollwert abweicht.
Firmware-Updates spielst du wie beim Bitaxe direkt im Browser ein, ohne Kabel und ohne Flash-Tool: Datei auswählen, hochladen, Neustart abwarten. Einstellungen und Pool bleiben dabei erhalten. Mehrere NerdQaxe++ betreibst du unabhängig voneinander, jeder mit eigenem Workernamen hinter dem Punkt – im Pool-Dashboard tauchen sie dann als getrennte Worker unter derselben Adresse auf, und ihre Hashrate zählt gemeinsam für die Blocksuche.
Übertakten – ja, aber mit Augenmaß
AxeOS erlaubt es, Frequenz und Kernspannung anzupassen, und der NerdQaxe++ hat dafür Spielraum. Mehr Takt bedeutet aber mehr Verbrauch, mehr Wärme und einen schneller drehenden Lüfter – und die Effizienz sinkt, weil die Leistungsaufnahme schneller steigt als die Hashrate. Unser Rat für das Standardmodell: mit den Werkseinstellungen starten, eine Woche laufen lassen, dann in kleinen Schritten anheben und Temperatur und Rejected-Shares beobachten. Wer dauerhaft am oberen Ende fahren will, ist mit dem Copper Pro oder dem Hydro besser bedient. Wie das systematisch geht, steht im Overclocking-Guide.
Für wen sich der NerdQaxe++ lohnt – und für wen nicht
- Aufsteiger vom Bitaxe: Wer den ersten Miner verstanden hat und mehr Lose will, ohne ein zweites Netzteil, einen zweiten Worker und ein zweites Gerät zu verwalten. Der NerdQaxe++ ersetzt drei bis vier Bitaxe in einem Board.
- Homelab und Technikraum: Wo ein hörbarer Lüfter niemanden stört, ist das Standardmodell die günstigste Vierchip-Variante und läuft wartungsfrei.
- Wohnraum: Lieber den Hydro. Gleiche Bedienung, mehr Hashrate, das Geräusch entsteht am Radiator.
- Effizienz vor Hashrate: Wer pro Kilowattstunde maximal viele Hashes will, fährt mit dem Nerdaxe Gaia und seinen rund 10 J/TH besser – oder mit zwei Gaia statt einem NerdQaxe++.
- Maximale Lose auf einem Stromkreis: NerdOctaxe. Doppelte Hashrate, aber auch ein Gerät, das einen eigenen Platz braucht.
Was der NerdQaxe++ nicht ist: ein Renditeprodukt. Wie jeder Solo-Miner ist er ein Lotterielos mit Stromanschluss, und die Wahrscheinlichkeit, in einem Jahr einen Block zu finden, liegt bei rund 1 zu 4.000. Wer das weiß und trotzdem mitspielen will, bekommt mit ihm die vernünftigste Menge Hashrate, die sich ohne Umbau des Hauses betreiben lässt.
Fazit
Der NerdQaxe++ ist der Miner, den wir Kunden empfehlen, die nach dem Bitaxe „mehr" wollen, ohne „anders" zu wollen: gleiche Firmware, gleicher Pool, gleiche Adresse, nur vier Chips statt einem. Rund 4,8 TH/s bei 80 W sind ein ehrlicher Kompromiss aus Leistung, Verbrauch und Aufwand, das Netzteil liegt bei, die Einrichtung dauert fünf Minuten. Die Grenzen sind klar benannt: Er ist hörbar, er ist nicht der effizienteste Chip im Sortiment, und er findet Blöcke nicht planbar. Wer damit leben kann, hat mit dem NerdQaxe++ die richtige Größe gefunden – und wer ihn ins Wohnzimmer stellen will, mit dem Hydro.
Wie viel Hashrate hat der NerdQaxe++?
Wie laut ist der NerdQaxe++?
NerdQaxe++ oder NerdQaxe++ Hydro – was ist besser?
Wie viel schneller ist der NerdQaxe++ als ein Bitaxe Gamma?
Wie hoch ist die Chance, mit dem NerdQaxe++ einen Block zu finden?
Welches Netzteil braucht der NerdQaxe++?
Läuft der NerdQaxe++ mit AxeOS und welchem Pool?
Kann ich den NerdQaxe++ übertakten?
Was ist der Unterschied zwischen NerdQaxe+ und NerdQaxe++?
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