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Bitaxe Pool: Solo Mining aus Frankfurt mit 0 % Gebühr, SOLO Groups und Stratum V2

08. September 2026 · 10 Min. Lesezeit

Titelbild „Bitaxe Pool Solo Mining – So richtest du Solo Mining auf deinem Bitaxe ein“: Bitaxe Gamma vor dunklem Hintergrund, daneben das Schema Pool gegen Solo – mehrere Miner liefern an einen Pool-Server, ein einzelner Bitaxe geht direkt auf den Block

Wer einen Bitaxe einrichtet, trifft nach WLAN und Bitcoin-Adresse genau eine Entscheidung, die über alles Weitere bestimmt: den Pool. Wir haben diese Entscheidung in zwei Jahren Support hunderte Male mit Kunden durchgesprochen – und irgendwann beschlossen, den Pool, den wir guten Gewissens empfehlen können, selbst zu betreiben. Das Ergebnis ist der Bitaxe Pool: ein Solo-Mining-Pool auf ckpool-Basis mit Server in Frankfurt, ohne Gebühr, ohne Konto – und seit dem 8. September 2026 mit Stratum V2. Dieser Artikel erklärt, was der Pool anders macht als Public Pool und Solo CKPool, für wen er sich lohnt, wie du ihn in drei Minuten einrichtest und was hinter SOLO Groups und Stratum V2 steckt.

Kurzfassung: Host stratum.bitaxe.de, Port 3333, Stratum-User = deine Bitcoin-Adresse, Passwort x. Stratum V2 auf Port 3336 mit dem Authority Key 9awpfZGWfrRBH8fkf82mWvnXMSTC7i9M3mshB8M56cw9UXTGdYi (AxeOS ab 2.14). Die fertigen Werte zum Kopieren baut der Pool-Konfigurator, die Statistik zu deiner Adresse zeigt pool.bitaxe.de.

Was der Bitaxe Pool ist – und was er nicht ist

Ein Solo-Pool übernimmt für deinen Miner die Arbeit, die ein Bitcoin Node sonst zu Hause erledigen müsste: Er hält die Blockchain aktuell, baut aus dem Mempool Blockvorlagen und verteilt sie per Stratum an die angeschlossenen Geräte. Der entscheidende Unterschied zum klassischen Pool steckt in der Blockvorlage selbst: Sie enthält bereits deine Bitcoin-Adresse als Empfänger der Coinbase-Transaktion. Findet dein Miner einen gültigen Block, schreibt der Block die komplette Belohnung – aktuell 3,125 BTC plus die Transaktionsgebühren – direkt an diese Adresse. Der Pool hält zu keinem Zeitpunkt Guthaben, es gibt keine Auszahlungsschwelle, kein Konto und nichts, was man verlieren könnte.

Was der Bitaxe Pool nicht ist: ein Pool mit laufenden Kleinstauszahlungen. Wer mit einem Bitaxe lieber jeden Tag ein paar Satoshi sammeln will, ist bei OCEAN oder Braiins richtig – warum das bei 1 bis 5 TH/s unter den Stromkosten bleibt, rechnet unser Artikel Bitaxe Mining Pool wählen vor. Solo Mining ist die Wahl für alle, die die volle Chance auf den ganzen Block wollen, und genau dafür ist der Pool gebaut. Stand 8. September 2026 minen darauf 54 Adressen mit 68 Workern und zusammen rund 110 TH/s.

Sechs Gründe, warum wir den Pool selbst betreiben

  • 0 % Gebühr. Solo CKPool behält 2 % eines gefundenen Blocks ein – bei 3,3 BTC sind das über 0,06 BTC. Beim Bitaxe Pool geht die Coinbase-Transaktion vollständig an deine Adresse. Nur SOLO Groups kosten 1 %, weil die geteilte Auszahlung Betrieb und Buchführung braucht.
  • Server in Frankfurt. Aus Deutschland liegt die Latenz bei rund 35 ms statt 100 ms und mehr über den Atlantik. Weniger Latenz heißt: Dein Miner arbeitet seltener an einer Blockvorlage, die schon veraltet ist, und weniger Shares werden verworfen.
  • Start-Difficulty 1.000 mit automatischer Anpassung. Ein einzelner Bitaxe Gamma reicht innerhalb von Sekunden die ersten Shares ein und sieht sofort, dass er läuft. Bei Pools mit hoher Start-Difficulty steht das Dashboard minutenlang auf null, und Einsteiger suchen einen Fehler, den es nicht gibt.
  • Statistik ohne Login. Adresse eingeben, fertig: Hashrate, Worker, Shares und Best Difficulty je Gerät, dazu ein Leaderboard für den laufenden Monat und die Gesamtwertung. Das funktioniert auf dem Handy genauso wie am Rechner.
  • SOLO Groups. Mit Freunden, Familie oder der Community unter einem gemeinsamen #tag auf einen Block spielen – die Auszahlung teilt dieselbe Coinbase-Transaktion anteilig auf, ohne dass jemand fremde Coins verwahrt.
  • Support von Leuten, die die Geräte kennen. Wenn etwas nicht läuft, hilft derselbe Support, der Bitaxe, Nerdaxe und NerdQaxe täglich einrichtet – auf Deutsch, mit der Miner-Diagnose als erstem Schritt.

Neu seit dem 8. September 2026: Stratum V2

Stratum ist das Protokoll, über das Miner und Pool miteinander sprechen. Die erste Version stammt von 2012 und schickt alles als lesbaren Text durchs Netz: Blockvorlagen, Shares, deine Adresse. Wer irgendwo auf dem Weg sitzt – im WLAN, im Router, beim Provider – kann mitlesen und im Prinzip auch eingreifen. Der bekannteste Angriff ist das Umleiten von Hashrate: Ein Man-in-the-Middle tauscht die Vorlage aus, und dein Miner arbeitet für eine fremde Adresse, ohne dass du es im Dashboard siehst.

Stratum V2 schließt genau diese Lücke. Die Verbindung wird per Noise-Protokoll verschlüsselt, und der Pool weist sich mit seinem Authority Public Key aus: Dein Miner prüft beim Verbindungsaufbau, dass er wirklich mit dem Bitaxe Pool spricht und nicht mit jemandem, der sich dazwischengeschaltet hat. Dazu ist das Protokoll binär statt textbasiert, braucht also weniger Bandbreite, und die Job-Verteilung ist sauberer definiert als bei V1. An deiner Chance auf einen Block ändert Stratum V2 nichts – es geht um Sicherheit und Sauberkeit der Verbindung, nicht um mehr Hashrate.

Zwei Dinge bieten wir bewusst nicht an: Bei uns baut der Pool die Blockvorlagen, nicht der Miner („Job Declaration“). Wer eigene Vorlagen will, ist mit einem eigenen Node besser bedient – dafür ist er da, und wie das geht, steht in Bitaxe mit eigenem Bitcoin Node verbinden. Und Stratum V1 bleibt parallel erreichbar: Wer nichts ändern will, muss nichts ändern.

Voraussetzung ist eine Firmware, die V2 spricht: AxeOS ab 2.14.0 (Juni 2026) auf allen Bitaxe-Geräten, die NerdQ-Firmware ab 1.0.37 (Mai 2026) auf NerdQaxe, NerdQaxe+, NerdQaxe++, NerdOctaxe und Nerdaxe Gamma. Ein älteres Gerät bringst du mit dem Bitaxe Flasher im Browser auf den aktuellen Stand; wie ein Update sicher abläuft, zeigt AxeOS Firmware-Update. Die Werte im Vergleich:

Feld Stratum V1 Stratum V2
Host stratum.bitaxe.de stratum.bitaxe.de
Port 3333 3336
Port für große ASICs (High-Diff) 4334 4336
Authority Public Key 9awpfZGWfrRBH8fkf82mWvnXMSTC7i9M3mshB8M56cw9UXTGdYi
Stratum User Bitcoin-Adresse, optional .worker und #gruppe identisch
Passwort x wird nicht verwendet
Vollständige URL stratum+tcp://stratum.bitaxe.de:3333 stratum2+tcp://stratum.bitaxe.de:3336/9awpf…UXTGdYi

In AxeOS stellst du in den Pool-Einstellungen das Protokoll auf SV2, trägst Host, Port 3336 und den Authority Public Key ein und lässt den Channel auf extended. Speichern, neu starten – nach spätestens zwei Minuten steht der Pool-Status auf grün. Adresse, Workername und SOLO Groups funktionieren über V2 genau wie über V1. Ein sinnvoller Aufbau ist V2 als Hauptpool und V1 auf Port 3333 als Fallback-Pool im zweiten Slot: AxeOS wechselt dann selbstständig, falls eine Verbindung ausfällt. Den kompletten Datensatz einschließlich der fertigen V2-URL erzeugt der Pool-Konfigurator in Schritt 3.

SOLO Groups: gemeinsam auf den Block spielen

Ein einzelner Bitaxe ist ein Lotterielos mit voller Auszahlung – und manche möchten lieber mehrere Lose mit anderen teilen. Genau das sind SOLO Groups: Du hängst an deinen Workernamen ein #gruppenname, etwa bc1q….gamma1#stammtisch. Alle Miner mit demselben Tag bilden automatisch eine Gruppe, ohne Registrierung und ohne dass jemand die Adressen der anderen kennen muss. Findet ein Mitglied einen Block, enthält die Coinbase-Transaktion einen Output je Mitglied, anteilig zur eingereichten Arbeit, plus 1 % für den Pool. Die Auszahlung bleibt on-chain und non-custodial; niemand hält zwischendurch fremde Coins.

Bis zu 50 Wallets passen in eine Gruppe. Öffentliche Gruppen erscheinen auf pool.bitaxe.de in der Liste, sodass andere beitreten können; wer unter sich bleiben will, hängt .hidden an – #familie.hidden ist voll funktionsfähig, taucht aber in keiner Liste auf. Auch die eigenen Geräte lassen sich so bündeln: drei Bitaxe und ein NerdQaxe unter einem Tag zählen ihre Arbeit zusammen. Ehrlich gerechnet ändert eine Gruppe den Erwartungswert nicht – abzüglich des einen Prozents bleibt er gleich –, aber sie macht Treffer häufiger und kleiner. Für viele ist das die angenehmere Art, dabei zu sein.

Bitaxe Pool, Public Pool, Solo CKPool oder eigener Node?

Alle vier Wege sind echtes Solo Mining mit Auszahlung per Coinbase-Transaktion. Sie unterscheiden sich in Gebühr, Standort, Funktionen und dem, was du selbst betreiben musst. Stratum V2 ist dabei kein Alleinstellungsmerkmal mehr – Public Pool und Solo CKPool bieten es inzwischen ebenfalls an.

Bitaxe Pool Public Pool Solo CKPool (EU) Public Pool auf eigenem Node
Gebühr 0 % (SOLO Groups 1 %) 0 % 2 % des Blocks 0 %
Standort Frankfurt weltweit verteilt Frankfurt und USA dein Zuhause
Stratum V2 ja, Port 3336 ja, Port 23330 (laut Anbieter) ja, Port 3336 je nach Version
SOLO Groups ja nein nein nein
Start-Difficulty 1.000, automatisch angepasst automatisch automatisch einstellbar
Statistik ohne Login, Leaderboard, Gruppen ohne Login ohne Login lokal
Eigener Node nötig nein nein nein ja, inklusive Wartung
Support Bitaxe.de, auf Deutsch Community (Discord) Community

Public Pool ist der Pool, der ab Werk in AxeOS steht, und technisch ein solider Solo-Pool – der Unterschied zu uns liegt im Standort, in den Gruppen und im Support. Solo CKPool hat die längste Blockhistorie aller Solo-Pools, nimmt aber 2 % vom Fund. Der eigene Node ist der Weg für alle, die maximale Unabhängigkeit wollen und bereit sind, Speicher, Updates und Uptime selbst zu verantworten – ob sich das lohnt, klärt Bitcoin Node selber betreiben. Ein Tipp für Node-Betreiber: Trag den Bitaxe Pool in AxeOS als Fallback-Pool ein. Wenn der Node neu indexiert, ein Update braucht oder das NAS schläft, hasht der Miner weiter, statt stundenlang zu warten.

In drei Schritten auf dem Bitaxe Pool

  1. AxeOS öffnen. Die IP-Adresse deines Miners steht auf dem Display oder in der Geräteliste deines Routers. Im Browser aufrufen, Reiter Settings.
  2. Pool eintragen. Stratum URL stratum.bitaxe.de (ohne stratum+tcp://, das ergänzt AxeOS selbst), Stratum Port 3333, Stratum User deine Bitcoin-Adresse mit optionalem Workernamen, zum Beispiel bc1q….gamma1, Passwort x.
  3. Speichern und prüfen. Save, Neustart. Nach ein bis zwei Minuten zeigt das Dashboard akzeptierte Shares und „Best Difficulty“ beginnt zu steigen. Auf pool.bitaxe.de gibst du deine Adresse ins Suchfeld ein und siehst den Worker mit Hashrate.

Mehrere Geräte bekommen je einen eigenen Workernamen hinter dem Punkt und laufen trotzdem auf einer Adresse; die Statistik trennt sie, ein Blockfund zahlt an dieselbe Wallet. Große ASICs wie Antminer oder Whatsminer gehören auf den High-Difficulty-Port 4334 (V2: 4336), weil die Standard-Difficulty für ihre Leistung zu niedrig wäre. Läuft der Miner, liefert aber keine Shares, führt die Miner-Diagnose in drei Klicks zur Ursache; die häufigsten Fälle erklärt Bitaxe mit WLAN verbunden, aber mined nicht. Die komplette Ersteinrichtung vom Auspacken bis zum ersten Share beschreibt Bitaxe Gamma einrichten.

Zur Adresse noch drei Sätze, weil hier die teuersten Fehler passieren: Verwende eine Adresse aus einer Wallet, deren Schlüssel du selbst kontrollierst – keine Exchange-Adresse, die morgen ungültig sein kann, und keine Lightning-Adresse, denn die Coinbase zahlt on-chain. Kopiere die Adresse, tippe sie nie ab; ein Zeichen daneben, und du minest für einen Fremden. Und plane ein, dass frisch geminte Coins erst nach 100 Blöcken, also gut 16 Stunden, ausgebbar sind – das ist eine Regel des Bitcoin-Protokolls, nicht des Pools.

Welcher Miner passt zum Bitaxe Pool?

Jeder SHA-256-Miner mit Stratum. Für den Einstieg ist der Bitaxe Gamma die richtige Wahl: gemessen 1,2 TH/s bei 17 W, praktisch unhörbar, läuft am beiliegenden 5-V-Netzteil. Wer pro Steckdose mehr Lose will, nimmt den NerdQaxe++ mit vier BM1370 oder gleich den NerdOctaxe mit acht – beide sprechen mit der NerdQ-Firmware ab 1.0.37 Stratum V2. Preise stehen live bei den Produkten; die Tabelle zieht sie aus dem Katalog.

Modell Hashrate Leistungsaufnahme Stratum V2 Preis
Bitaxe Gamma 1,2 TH/s (gemessen) 17 W AxeOS ab 2.14 139,00 €
Nerdaxe Gamma ~1,3 TH/s ~15 W AxeOS ab 2.14 / NerdQ ab 1.0.37 159,00 €
NerdQaxe++ ~4,8 TH/s ~80 W NerdQ ab 1.0.37 349,00 €
NerdOctaxe ~12 TH/s ~200 W NerdQ ab 1.0.37 699,00 €

Wie groß die Chance je Modell wirklich ist, rechnet der Mining-Rechner mit der aktuellen Difficulty aus, und Bitaxe Block finden erklärt, warum die Antwort „im Schnitt Jahrzehnte“ lautet und trotzdem jedes Jahr Solo-Miner treffen. Alle Geräte nebeneinander zeigt der Miner-Vergleich, die Einordnung für den Kauf die Kaufberatung.

Ehrlich gerechnet: Was der Pool verspricht – und was nicht

Ein Solo-Pool verspricht keine Blöcke. Er verspricht, dass jeder Hash deines Miners eine echte Chance auf den ganzen Block ist und dass ein Treffer vollständig, nachprüfbar und ohne Umweg bei dir landet. Die Chance selbst hängt allein von deiner Hashrate und der Netzwerk-Difficulty ab – kein Pool der Welt kann sie erhöhen, und wer das behauptet, verkauft etwas anderes. Was Solo Mining trotzdem real macht: Allein 2026 haben Solo-Miner weltweit rund 20 Blöcke gefunden, mehrere davon mit Open-Source-Hardware. Die Zahlen kommen live von mempool.space und stehen auf der Startseite des Pools, genauso wie die Blöcke des Bitaxe Pool selbst – dort steht nichts, was die Blockchain nicht bestätigt.

Wenn du also einen Bitaxe kaufst, dann als das, was er ist: ein leiser, sparsamer Vollteilnehmer am Bitcoin-Netzwerk mit einem Lotterielos, das nie verfällt. Der Bitaxe Pool sorgt dafür, dass dieses Los auf deinen Namen läuft. Die Werte dafür stehen oben – oder fertig zum Kopieren im Pool-Konfigurator.

Was ist der Bitaxe Pool?

Der Solo-Mining-Pool von Bitaxe.de auf ckpool-Basis mit Server in Frankfurt. Jeder Miner arbeitet mit seiner eigenen Bitcoin-Adresse; findet er einen Block, zahlt die Coinbase-Transaktion die komplette Belohnung direkt an diese Adresse. 0 % Gebühr, kein Konto, keine Verwahrung, Stratum V1 und V2.

Was kostet der Bitaxe Pool?

Im Solo-Betrieb nichts – die volle Block-Belohnung samt Transaktionsgebühren geht an deine Adresse. Nur in einer SOLO Group fällt 1 % des gefundenen Blocks an; das deckt die geteilte Auszahlung an alle Mitglieder.

Welche Werte trage ich in AxeOS ein?

Stratum URL stratum.bitaxe.de (ohne Präfix), Stratum Port 3333, Stratum User deine Bitcoin-Adresse mit optionalem .workername, Passwort x. Für Stratum V2: Protokoll SV2, Port 3336, Authority Public Key 9awpfZGWfrRBH8fkf82mWvnXMSTC7i9M3mshB8M56cw9UXTGdYi, Channel extended.

Brauche ich Stratum V2?

Nein. Stratum V1 auf Port 3333 läuft parallel weiter, und an deiner Blockchance ändert V2 nichts. V2 lohnt sich, weil die Verbindung verschlüsselt ist und der Pool sich mit seinem Authority Key ausweist – niemand dazwischen kann mitlesen oder deine Hashrate umleiten. Wer die passende Firmware hat, sollte umstellen; wer nicht, verliert nichts.

Welche Firmware brauche ich für Stratum V2?

AxeOS ab Version 2.14.0 auf allen Bitaxe-Geräten, die NerdQ-Firmware ab 1.0.37 auf NerdQaxe, NerdQaxe+, NerdQaxe++, NerdOctaxe und Nerdaxe Gamma. Ältere Stände aktualisierst du mit dem Bitaxe Flasher im Browser, die Konfiguration bleibt dabei erhalten.

Was ist der Authority Public Key?

Der öffentliche Schlüssel des Pools. Dein Miner prüft damit beim Verbindungsaufbau, dass er wirklich mit dem Bitaxe Pool spricht und nicht mit jemandem, der sich dazwischengeschaltet hat. Für den Bitaxe Pool lautet er 9awpfZGWfrRBH8fkf82mWvnXMSTC7i9M3mshB8M56cw9UXTGdYi; er steht auch auf pool.bitaxe.de und im Pool-Konfigurator.

Wie funktionieren SOLO Groups?

Du hängst an deinen Workernamen ein #tag, zum Beispiel bc1q….gamma1#freunde. Alle Miner mit demselben Tag bilden automatisch eine Gruppe. Findet die Gruppe einen Block, enthält die Coinbase-Transaktion einen Output je Mitglied, anteilig zur eingereichten Arbeit, plus 1 % Pool-Gebühr. Maximal 50 Wallets pro Gruppe; mit der Endung .hidden bleibt die Gruppe aus der öffentlichen Liste.

Was passiert, wenn mein Miner einen Block findet?

Die Coinbase-Transaktion des Blocks zahlt die komplette Belohnung – derzeit 3,125 BTC plus die Transaktionsgebühren des Blocks – an die Adresse, mit der dein Miner verbunden ist. Der Pool verwahrt nichts und kann nichts verwahren. Nach der Reifezeit von 100 Blöcken sind die Coins ausgebbar.

Kann ich einen Antminer oder Whatsminer auf dem Bitaxe Pool betreiben?

Ja, jeder SHA-256-Miner mit Stratum funktioniert. Große ASICs gehören auf den High-Difficulty-Port 4334 (Stratum V2: 4336), weil die Standard-Difficulty für ihre Leistung zu niedrig wäre. Bitaxe, Nerdaxe und NerdQaxe bleiben auf 3333 beziehungsweise 3336.

Kann ich den Bitaxe Pool als Fallback-Pool nutzen?

Ja, und das ist für Node-Betreiber die sinnvollste Kombination: Hauptpool ist der eigene Node, Fallback der Bitaxe Pool. Fällt der Node aus oder indexiert er neu, wechselt AxeOS automatisch und der Miner hasht weiter – mit derselben Adresse.

Wo sehe ich meine Statistik?

Auf pool.bitaxe.de gibst du deine Bitcoin-Adresse in das Suchfeld ein und siehst Hashrate, Worker, Shares und Best Difficulty je Gerät. Ein Login ist nicht nötig, weil der Pool dich nur über die Adresse kennt.

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