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NerdQaxe++ im Test: 4,8 TH/s aus vier BM1370 und für wen sich der Umstieg vom Bitaxe lohnt

07. September 2026 · 20 Min. Lesezeit · Aktualisiert am 26. September 2026

Titelbild „NerdQaxe++ im Test“: Produktfoto des NerdQaxe++ mit 92-mm-Lüfter und 1,9-Zoll-Display auf dem Ständer, daneben das Dashboard von NerdOS mit 4.912,60 GH/s bei 4.896 GH/s erwartet, 600 MHz und 74,8 W (Beispielansicht), dazu die Stichpunkte 4 × BM1370, 4,9 TH/s erwartet, rund 76 W und 1 : 3.700 pro Jahr

Irgendwann ist der erste Bitaxe eingerichtet, der Pool steht, „Best Difficulty“ steigt, und die Frage ändert sich: nicht mehr ob Home Mining funktioniert, sondern wie viel Hashrate auf den Schreibtisch passt, ohne dass Strom, Lärm und Aufwand aus dem Ruder laufen. Genau hier steht der NerdQaxe++: vier BM1370 auf einem Board, ab Werk 4,9 TH/s erwartet, rund 76 W, NerdOS im Browser. In unserem Support taucht er häufig als zweiter Miner nach einem Bitaxe auf.

Dieser Artikel ist kein Datenblatt. Er beantwortet die Fragen, die Käufer wirklich stellen: Wie viel schneller ist der NerdQaxe++ als ein Bitaxe Gamma, und was kostet das an Strom? Wie schlägt er sich gegen Bitaxe GT und Bitaxe 702? Wie laut ist er? Wann lohnt sich der wassergekühlte Hydro, wann der Copper Pro, und ab wann sind NerdQX oder NerdOctaxe die bessere Wahl? Alle Werkswerte stammen aus dem Quelltext von NerdOS 1.1.0.1, Messwerte stehen mit Quelle dabei.

Kurzfassung: Der NerdQaxe++ ist der einfachste Weg auf knapp 5 TH/s: gut viermal so viel Hashrate wie ein Bitaxe Gamma bei rund viereinhalbfacher Leistung, mit rund 15,8 J/TH in derselben Effizienzklasse. Er ist hörbar, läuft an 12 V (das Netzteil liegt bei) und mit NerdOS statt AxeOS. Wer mehr Spielraum zum Übertakten will, schaut auf Copper Pro oder Hydro, wer die beste Effizienz sucht, auf den Nerdaxe Gaia.

Was der NerdQaxe++ ist und was ihn vom Bitaxe unterscheidet

Ein Bitaxe Gamma hat einen einzelnen BM1370, den Chip aus Bitmains Antminer S21 Pro. Der NerdQaxe++ setzt vier davon auf eine Platine und versorgt sie über einen deutlich kräftigeren Spannungsregler. Entworfen hat ihn shufps, der Schaltplan und Layout im Repository qaxe veröffentlicht. Gesteuert wird er von einem ESP32-S3 auf einem aufgesteckten LILYGO T-Display S3, das zugleich das 1,9-Zoll-Display ist.

Auf dem ESP32 läuft nicht AxeOS, sondern NerdOS, die Firmware der Nerd-Reihe, ebenfalls von shufps, aktuell Version 1.1.0.1 vom 24. September 2026. Sie stammt aus derselben Wurzel wie AxeOS und wird genauso im Browser bedient, hat aber ein eigenes Menü: Dashboard, Swarm, Settings, InfluxDB, Alerts, Security und System. WLAN, Pool, Takt und Lüfter stellst du unter Settings ein, auf Wunsch mit deutscher Oberfläche. Ein PC oder Raspberry Pi ist weder für den Betrieb noch für die Einrichtung nötig. Wie sich AxeOS und NerdOS im Einzelnen unterscheiden, zeigt Bitaxe oder Nerdaxe.

Der Vorgänger NerdQaxe+ arbeitete mit vier BM1368 und kam laut shufps auf rund 2,5 TH/s bei 55 W, also rund 22 J/TH. Der Wechsel auf den BM1370 hat die Hashrate fast verdoppelt und den Strom je Terahash deutlich gesenkt, ohne das Konzept zu ändern: offenes Board auf einem Ständer, ein großer Lüfter über dem Kühlkörper, ein zweiter Lüfter für den Spannungsregler und ein Display mit den Betriebswerten.

Merkmal NerdQaxe++
Chips 4 × Bitmain BM1370
Ab Werk (NerdOS) 600 MHz, 1150 mV (Revision 7: 1200 mV)
Erwartete Hashrate 4,90 TH/s (600 MHz × 2.040 Kerne × 4 Chips)
Leistung rund 76 W laut Entwickler
Effizienz rund 15,8 J/TH
Kühlung Kühlkörper mit 92-mm-PWM-Lüfter, zweiter Lüfter für den Spannungsregler
Steuerung und Display ESP32-S3 auf LILYGO T-Display S3 mit 1,9 Zoll, 2,4-GHz-WLAN
Firmware NerdOS 1.1.0.1, im Flasher auch als OSM-OS v1.1.0-osm
Netzteil 12 V / 10 A (120 W), liegt bei
Lieferumfang Miner, DC-Netzteil, 3D-gedruckter Ständer, Schnellanleitung

Zwei Dinge fallen im Alltag sofort auf. Erstens steht der Miner offen da. Das ist bei allen Nerd-Geräten so gewollt, weil die Wärme frei abziehen soll, heißt aber auch, dass Staub, Haustiere und neugierige Kinder an die Platine kommen. Zweitens liegt das Netzteil bei. Ersetzt du es, muss das neue 12 V und mindestens 10 A liefern; zu schwache Netzteile zeigen sich als Neustarts unter Last.

NerdQaxe++ von vorn auf dem Ständer: oben das 1,9-Zoll-Display mit Hashrate, Eingangs- und Kernspannung, Strom, Leistung und Chiptemperatur, darunter der 92-mm-Lüfter
Das Display zeigt die wichtigsten Werte auch ohne Browser: Hashrate, Spannungen, Strom, Leistung und Temperatur.

Hardware-Revisionen

Vom NerdQaxe++ gibt es mehrere Platinenrevisionen. Im öffentlichen Hardware-Repository von shufps stehen die Revisionen 5.1 bis 5.1.2; Rev. 5.1 nennt er die Version, auf der die meisten NerdQaxe++ beruhen. Spätere Revisionen sind dort nicht veröffentlicht, laufen aber mit derselben Firmware: Unser Hydro trägt die Revision 6.1, und NerdOS erkennt seit Version 1.1.0 eine Revision 7 automatisch an ihrem anderen Spannungsregler (TPS546). Auf ihr stellt die Firmware ab Werk 1200 statt 1150 mV ein, lässt bis 1000 statt 800 MHz zu und regelt die Lüfter von Anfang an automatisch auf 65 °C. Welche Revision du hast, steht auf der Platine; in NerdOS erkennst du Rev. 7 an der Kernspannung, die in der Karte „Mining-Einstellungen“ mit „(default)“ markiert ist.

Hashrate und Effizienz: was ab Werk zu erwarten ist

NerdOS rechnet die erwartete Hashrate wie AxeOS aus Takt, Rechenkernen und Chipzahl: 600 MHz × 2.040 × 4 ergibt 4.896 GH/s, also 4,9 TH/s. Die gemessene Hashrate im Dashboard pendelt um diesen Wert. Der Entwickler gibt für das Gerät rund 4,8 TH/s bei rund 76 W an, das sind rund 15,8 J/TH.

Beim Ablesen der Watt hilft ein Detail: Auf den NerdQaxe++ bis Revision 6 zeigt NerdOS die Eingangsleistung, die der Spannungsregler selbst misst, und keinen Schätzwert wie AxeOS beim Gamma. An der Steckdose kommen trotzdem die Verluste des Netzteils dazu. Zwei Nutzer haben beides verglichen: 88,4 W in NerdOS gegen 94 W an der Steckdose (Issue 297) und 113,2 gegen 132,2 W (Issue 345), beide Geräte übertaktet. Rechne also mit einigen bis gut 15 Prozent mehr an der Wand.

Miner Chips Erwartet ab Werk Leistung Effizienz Kühlung
Bitaxe Gamma 1 × BM1370 1,07 TH/s rund 17 W (unsere Messung) 14 bis 16 J/TH 40-mm-Lüfter
Nerdaxe Gaia 1 × BM1373 2,40 TH/s 26 bis 30 W (Hersteller) 11 bis 12,5 J/TH 40-mm-Lüfter
Bitaxe GT 2 × BM1370 2,14 TH/s rund 43 W (Händlerangabe) rund 20 J/TH Luftkühlung
Bitaxe 702 6 × BM1368 3,75 TH/s 75 bis 90 W 20 bis 24 J/TH Luftkühlung
NerdQaxe++ 4 × BM1370 4,90 TH/s rund 76 W (Entwickler) rund 15,8 J/TH 92-mm-Lüfter plus Lüfter am Regler
NerdQaxe Copper Pro 4 × BM1370 4,90 TH/s wie NerdQaxe++ wie NerdQaxe++ Vollkupfer-Kühler, 60- und 92-mm-Lüfter
NerdQaxe++ Hydro 4 × BM1370 4,90 TH/s wie NerdQaxe++; rund 100 W bei 6 TH/s rund 16 bis 17 J/TH bei 6 TH/s Wasserkreislauf
NerdQX 4 × BM1370 6,34 TH/s bis 160 W bei 8 TH/s (Hersteller) rund 19 bis 20 J/TH bei 8 TH/s Luftkühlung
NerdOctaxe 8 × BM1370 11,42 TH/s 160 bis 200 W (Hersteller) 14 bis 17,5 J/TH Luftkühlung

Die Tabelle zeigt das Muster: Pro Terahash braucht der NerdQaxe++ fast genauso viel Strom wie ein Gamma, beide nutzen denselben Chip. Deutlich effizienter ist nur der BM1373 im Nerdaxe Gaia, deutlich schwächer sind GT und 702. Beim NerdQaxe++ kaufst du also keine bessere Effizienz, sondern gut viermal so viel Hashrate in einem Gerät, mit einem Netzteil und einer Zeile im Pool-Dashboard. Wie sich das mit deinem Tarif rechnet, zeigt der Mining-Rechner.

NerdQaxe++ gegen Bitaxe 702 und Bitaxe GT

Wer vom Bitaxe kommt und bei AxeOS bleiben will, landet bei zwei Alternativen: dem Bitaxe GT mit zwei BM1370 und dem Bitaxe 702 mit sechs BM1368. Beide laufen wie der NerdQaxe++ an 12 V.

Bitaxe GT Bitaxe 702 NerdQaxe++
Chips 2 × BM1370 6 × BM1368 4 × BM1370
Ab Werk 525 MHz / 1150 mV 490 MHz / 1166 mV 600 MHz / 1150 mV
Erwartet 2,14 TH/s 3,75 TH/s 4,90 TH/s
Leistung rund 43 W 75 bis 90 W rund 76 W
Effizienz rund 20 J/TH 20 bis 24 J/TH rund 15,8 J/TH
Firmware AxeOS 2.15.3 AxeOS 2.15.3 NerdOS 1.1.0.1
Display 0,91-Zoll-OLED 0,91-Zoll-OLED 1,9-Zoll-Farbdisplay
Netzteil 12 V / 5 A (60 W) 12 V / 10 A (120 W) 12 V / 10 A (120 W)
Blockchance pro Jahr 1 : 8.400 1 : 4.800 1 : 3.700

Gegen den 702 gewinnt der NerdQaxe++ klar: rund 30 % mehr Hashrate bei gleicher oder geringerer Leistung, weil der BM1370 eine Chip-Generation neuer ist als der BM1368. Für den 702 spricht nur AxeOS, wenn du alle Geräte mit derselben Oberfläche verwalten willst. Der GT ist die Mitte: knapp die Hälfte der Hashrate bei gut der Hälfte des Stroms, dazu ein kleineres 60-W-Netzteil. Wer 2 TH/s mit AxeOS sucht, nimmt den GT; wer über 4 TH/s will, den NerdQaxe++.

Die eigentliche Frage: Wie viel mehr Chance auf einen Block?

Kaum jemand kauft einen NerdQaxe++, um in einem geteilten Pool Cent-Beträge zu sammeln. Er ist ein Solo-Miner, und die Hashrate ist die Zahl der Lose. Bei der Difficulty vom 26. September 2026 (132,76 T) hat ein Bitaxe Gamma mit 1,07 TH/s eine Chance von rund 1 : 16.900 pro Jahr. Der NerdQaxe++ mit 4,9 TH/s kommt auf rund 1 : 3.700 pro Jahr, ein übertakteter Hydro mit 6 TH/s auf rund 1 : 3.000, ein NerdQX ab Werk auf rund 1 : 2.850 und ein NerdOctaxe auf rund 1 : 1.600. Die Rechnung dahinter erklärt Bitaxe Block finden.

Dass es klappen kann, ist dokumentiert: Nach Berichten aus der Community fand am 7. April 2026 ein einzelner NerdQaxe++ mit rund 4,8 TH/s den Block 944.078 über einen Solo-Pool und bekam die volle Belohnung. Vorsicht bei einem oft zitierten Fall: Block 913.272 vom September 2025 fand zwar ebenfalls ein NerdQaxe++, aber im geteilten Pool OCEAN; die Belohnung ging an viele Teilnehmer, nicht an den Finder allein.

Ehrlich gerechnet ist das kein Ertragsmodell. Im Schnitt entsprechen 4,9 TH/s rund 233 Satoshi am Tag, gut 60 € im Jahr, bei rund 200 € Strom im Jahr (0,30 € je kWh). Findet der Miner einen Block, gehen derzeit rund 3,14 BTC an deine Adresse, bei unserem Solo-Pool pool.bitaxe.de ohne Gebühr und ohne Konto.

Lautstärke und Wärme

Ein NerdQaxe++ ist hörbar. Rund 76 W Abwärme müssen weg, dafür sorgen ein 92-mm-Lüfter über dem Kühlkörper und ein zweiter Lüfter am Spannungsregler. Eine eigene Schallmessung liegt uns nicht vor. Im Büro oder Technikraum stört das Geräusch kaum, auf dem Nachttisch schon. Den größten Unterschied macht die Einstellung der Lüfter.

Mit der Original-Firmware laufen beide Lüfter ab Werk fest mit 100 %. Das kühlt sicher, ist aber lauter als nötig. Stell unter Settings in der Karte „Lüftersteuerung“ (englisch „Fan Controller“) die „Automatische Lüftersteuerung (PID)“ mit 60 °C Zieltemperatur ein; der Lüfter des Spannungsreglers bleibt auf „Gekoppelt“ und folgt dem Chip-Lüfter. OSM-OS regelt schon ab Werk auf 60 °C; auf Revision 7 regeln beide Firmwares von Anfang an automatisch auf 65 °C. Die übrigen Hebel sind der Aufstellort, frei stehend und nicht im geschlossenen Schrank, wo sich die Wärme staut, und die Variante: Beim Hydro entsteht das Geräusch am Radiator, das offene Performance Case führt die Luft beim Standardmodell gezielter am Kühler entlang. Mehr dazu in Bitaxe leiser machen; die Grundsätze gelten genauso.

Wird es trotzdem zu heiß, greift die „Abschalt-Temperatur“ (Shutdown Temperature), ab Werk 70 °C für die Chips und ebenso für den Spannungsregler. NerdOS schaltet dann die Kernspannung ab, stellt die Lüfter auf 100 % und zeigt „MINER OVERHEATED“ oder „VREG OVERHEATED“. Von selbst läuft der Miner danach nicht wieder an, er braucht einen Neustart. Im Dauerbetrieb sollten die Chips deutlich darunter bleiben, 65 °C sind ein guter Richtwert. Rund 76 W entsprechen etwa einer hellen Glühbirne: im Winter ein kleiner Beitrag zur Raumwärme, im Sommer ein Grund, dem Miner rundherum Platz zu lassen.

NerdQaxe++, Copper Pro oder Hydro?

Alle drei haben dieselben vier BM1370, dieselbe Platine und dieselbe Firmware; im Flasher stehen Copper Pro und Hydro deshalb als „Board wie NerdQaxe++“. Ab Werk rechnen sie gleich, mit 600 MHz und 4,9 TH/s. Der Unterschied ist die Kühlung, und an ihr hängen der Spielraum zum Übertakten und das Geräusch.

NerdQaxe++ Copper Pro Hydro
Kühlung Kühlkörper mit 92-mm-Lüfter Vollkupfer-Kühler mit 60- und 92-mm-Lüfter Wasserkühlblock mit Radiator
Ab Werk 600 MHz, 4,9 TH/s 600 MHz, 4,9 TH/s 600 MHz, 4,9 TH/s
Übertaktet moderat; gemessen 5,2 bis 5,5 TH/s bei 82 bis 88 W mehr Reserve für Dauerbetrieb am oberen Ende rund 6 TH/s bei etwa 100 W
Geräusch direkt am Board hörbar zwei Lüfter am Kupferkühler am Radiator, abseits der Platine
Passt für Einstieg in die Vierchip-Klasse, Büro, Homelab Dauerbetrieb mit höherem Takt Wohnraum und die meiste Hashrate aus vier Chips

Der Hydro führt die Wärme über einen geschlossenen Wasserkreislauf ab. Unser Modell nutzt die Platine in Revision 6.1, für die NerdOS höchstens 800 MHz und 1400 mV zulässt. Rund 6 TH/s entsprechen etwa 735 MHz. Messungen aus der Community zeigen 5,74 TH/s bei rund 94 W mit 700 MHz und 1190 mV und, mit Wasserkühlung, 6,4 TH/s bei rund 110 W mit 800 MHz. Käufer beschreiben den Hydro als etwas anspruchsvoller in der Abstimmung als das luftgekühlte Modell; Schläuche und Anschlüsse solltest du regelmäßig auf Dichtheit prüfen.

NerdQaxe++ Hydro in Revision 6.1 mit Wasserkühlblock über den vier BM1370, Schläuchen zum Radiator, 1,9-Zoll-Display und gelbem 12-V-Anschluss
Beim Hydro sitzt ein Wasserkühlblock auf den vier Chips; das Geräusch entsteht am Radiator hinter der Platine.

Der Copper Pro kühlt über einen Vollkupfer-Kühler mit zwei PWM-Lüftern (60 und 92 mm). Sein Argument ist nicht die Spitzenleistung ab Werk, sondern die Reserve: Wer Takt und Spannung anhebt und den Miner dauerhaft am oberen Ende betreiben will, profitiert von der Kupfermasse. Mit Werkseinstellungen ist der Unterschied zum Standardmodell im Alltag klein.

NerdQaxe++ gegen NerdQX und NerdOctaxe

Oberhalb des NerdQaxe++ wird es schnell größer. Der NerdQX von Ix Tech hat ebenfalls vier BM1370, fährt sie aber ab Werk mit 777 MHz und kommt so auf 6,34 TH/s; ein Eco-Profil mit 495 MHz liegt bei 4,04 TH/s. Der Hersteller nennt bis zu 8 TH/s bei 150 bis 160 W, dafür wären rund 980 MHz nötig. Der NerdOctaxe verdoppelt auf acht BM1370: ab Revision 3.0 mit sechsphasigem Spannungsregler und 700 MHz ab Werk, das sind 11,4 TH/s bei 160 bis 200 W laut Hersteller. Der NerdOctaxe Hydro mit Wasserkühlung kam in einem Test auf 11,3 TH/s bei 155 W und übertaktet auf 13,9 TH/s bei 230 W.

Die Faustregel aus unserer Beratung: Bis etwa 100 W ist ein Miner ein Schreibtischgerät, das an jeder Steckdose läuft und dessen Wärme im Raum verschwindet. Ab 150 W solltest du über Aufstellort, Lüftung und Stromkreis nachdenken, weniger wegen der Sicherheit als wegen des Komforts. Der NerdQaxe++ ist das größte Gerät, das klar in die erste Kategorie fällt. Wer die Zahl der Lose maximieren will und Platz im Keller hat, greift zum NerdOctaxe. Alle Modelle nebeneinander zeigt der Miner-Vergleich, die Unterschiede zwischen Bitaxe- und Nerd-Familie erklärt Bitaxe oder Nerdaxe.

Stromverbrauch und Kosten

Rund 76 W rund um die Uhr sind 1,8 kWh am Tag, 55,5 kWh im Monat und rund 670 kWh im Jahr. Bei 0,30 € je kWh kostet das rund 16,70 € im Monat und rund 200 € im Jahr. Ein Bitaxe Gamma braucht mit rund 17 W 12,4 kWh im Monat, also rund 3,70 €. Wie du das mit deinem Tarif rechnest, zeigen der Mining-Rechner und der Artikel Bitaxe Stromverbrauch.

Zwei praktische Hinweise: Wer den Miner nachts oder bei teurem Strom abschalten will, nimmt eine schaltbare Steckdose oder eine Zeitschaltuhr; NerdOS startet danach von selbst wieder mit deinen Einstellungen. Und nach der üblichen 80-Prozent-Regel ist das mitgelieferte 120-W-Netzteil bis rund 96 W Dauerlast gut dimensioniert. Das reicht für die Werkseinstellung mit Abstand, beim Übertakten wird es knapp.

Einrichtung in NerdOS: in fünf Minuten am Pool

Auspacken, Ständer aufstellen, Netzteil anschließen. Beim ersten Start öffnet der NerdQaxe++ ein offenes WLAN namens Nerdaxe_XXXX; der Name beginnt bei allen Nerd-Geräten so, die vier Zeichen dahinter stehen auf dem Display. Verbinde dich damit, dann öffnet sich das Dashboard von NerdOS von selbst, sonst rufst du http://192.168.4.1 auf. Unter Settings trägst du bei „WiFi Settings“ einen Hostnamen, dein 2,4-GHz-WLAN und das Passwort ein; 5 GHz kann der ESP32-S3 nicht. Die Sprache stellst du ganz unten auf der Seite auf Deutsch um.

Im selben Formular steht die Karte „Stratum Settings“, auf Deutsch „Stratum Einstellungen“. Der Pool-Modus bleibt auf „Failover (Primary/Fallback)“, im Reiter des primären Pools trägst du ein:

Feld in NerdOS (englisch / deutsch) Wert
Stratum Protocol / Stratum-Protokoll Stratum V1
Stratum Host / Stratum-Host stratum.bitaxe.de, ohne stratum+tcp:// und ohne Port
Stratum Port / Stratum-Port 3333
Username / Benutzername deine Bitcoin-Adresse, optional mit Gerätenamen: deine-adresse.nqpp
Password / Passwort x
Karte Stratum Einstellungen in NerdOS 1.1: Pool-Modus Failover (Primary/Fallback), Reiter Primärer Stratum-Pool mit Stratum-Protokoll V1, Stratum-Host stratum.bitaxe.de, Stratum-Port 3333, Benutzername mit Bitcoin-Adresse und der Endung .nqpp, Passwort
Die Pool-Daten stehen in NerdOS unter Settings, Karte „Stratum Einstellungen“.
Achtung: Im Feld Username steht ab Werk eine fremde Adresse, bei der Original-Firmware die Spendenadresse des Entwicklers, bei OSM-OS eine Adresse des Firmware-Projekts. Der Miner rechnet los, sobald er im WLAN ist. Lösch die Adresse vollständig und trag deine eigene ein, sonst ginge ein gefundener Block nicht an dich.

Speichern, dann „Restart“. Nach ein bis zwei Minuten steigen im Dashboard die angenommenen Shares. Auf pool.bitaxe.de siehst du Hashrate und Worker deiner Adresse ohne Anmeldung. Die ausführliche Anleitung mit Bildschirmfotos steht unter NerdQaxe++ einrichten, die Werte zum Kopieren erzeugt der Pool-Konfigurator, und Mining Pool wählen vergleicht die Alternativen zu unserem Pool.

Stratum V2 beherrscht NerdOS seit Version 1.0.37. Dafür stellst du „Stratum Protocol“ auf „Stratum V2“, nimmst Port 3336 und trägst bei „SV2 Authority Public Key“ den Schlüssel unseres Pools ein: 9awpfZGWfrRBH8fkf82mWvnXMSTC7i9M3mshB8M56cw9UXTGdYi. Mit „Require Authentication“ (deutsch „Authentifizierung erforderlich“) verbindet sich der Miner nur, wenn der Pool sich mit diesem Schlüssel ausweist. Ein Wechsel des Protokolls braucht einen Neustart. Schritt für Schritt: Stratum V2 einrichten.

Im Alltag: Display, Dashboard und Updates

Nach der Einrichtung läuft der NerdQaxe++ ohne Zutun. Das Display zeigt Hashrate, beste Difficulty, Eingangs- und Kernspannung, Strom, Leistung, Chiptemperatur und Lüfterdrehzahl. Im Dashboard von NerdOS lohnt ein Blick auf vier Werte:

  • Hash-Rate gegen „erwartet“: Die gemessene Hashrate sollte im Mittel nahe an 4.896 GH/s liegen. Bleibt sie dauerhaft unter 95 % davon, reicht die Spannung für den Takt nicht oder ein Chip schwächelt. Einen Fehleranteil wie „Error“ in AxeOS zeigt NerdOS nicht; was der beim Bitaxe bedeutet, erklärt Hashrate Error.
  • Temperaturen: NerdOS zeigt jeden der vier Chips einzeln (A1 bis A4) und den Spannungsregler. Dauerhaft unter 65 °C an den Chips ist ein guter Wert.
  • Pool-Karte: Die angenommenen Shares steigen, der Anteil „Abgelehnt“ bleibt unter einem Prozent. Sonst stimmt etwas mit Pool, WLAN oder Übertaktung nicht; die Miner-Diagnose hilft beim Eingrenzen.
  • Leistung und Eingangsspannung: Die Eingangsspannung liegt nahe 12 V, die Leistung ab Werk bei rund 70 bis 80 W.
Dashboard von NerdOS 1.1 bei einem NerdQaxe++ als Beispielansicht: Hash-Rate 4.912,60 GH/s bei 4.896 GH/s erwartet, ASIC-Frequenz 600 MHz, Pool stratum.bitaxe.de, Leistungsaufnahme 74,8 W, Temperaturen der vier Chips A1 bis A4 und des Spannungsreglers
Das Dashboard von NerdOS: Hash-Rate gegen „erwartet“, Pool-Karte und Temperaturen je Chip (Beispielansicht).

Firmware-Updates gehen am einfachsten über flasher.bitaxe.de: die Kachel deines Modells wählen (NerdQaxe++, Copper Pro oder Hydro) oder ihn per „Miner verbinden“ erkennen lassen, OSM-OS ist vorausgewählt, Installationsart „Update“. Alternativ aktualisiert sich NerdOS selbst: In den Settings wählst du in der Karte „Release & Update“ die Version und klickst „Von GitHub installieren“; mit „Einstellungen beibehalten“ bleiben WLAN und Pool erhalten. Der Weg über zwei Dateien, esp-miner-NerdQAxe++.bin und www.bin, ist seit Version 1.1.0 in der „Danger Zone“ versteckt, weil er oft nur halb ausgeführt wurde. Alle Wege zeigt der Firmware-Update-Guide.

Mehrere NerdQaxe++ betreibst du unabhängig voneinander, jeder mit eigenem Namen hinter dem Punkt. Im Pool-Dashboard erscheinen sie als getrennte Worker unter derselben Adresse, und jeder Worker spielt mit seiner eigenen Hashrate um den Block. Hast du daneben einen Bitaxe, nimmt die Swarm-Seite von AxeOS 2.15 laut Quelltext auch NerdOS-Geräte auf.

Übertakten: ja, aber mit Augenmaß

NerdOS zeigt ab Werk nur Auswahllisten für Takt und Spannung, bei den Revisionen bis 6 bis 600 MHz und 1200 mV. Freie Werte schaltest du mit dem kleinen, fast unsichtbaren Warndreieck „Danger Zone“ in der Karte „Mining-Einstellungen“ (englisch „Mining Settings“) frei. Liegt ein Wert über der Auswahlliste, warnt NerdOS beim Speichern mit „Saving Unsafe Settings“ und listet selbst die Risiken auf, darunter „Voids your warranty“ und „May cause permanent hardware damage“. Ein Neustart ist nicht nötig. Harte Grenzen setzt die Firmware bei 800 MHz und 1400 mV, bei Revision 7 bei 1000 MHz; der Entwickler nennt 800 MHz und 1,4 V die absolute Obergrenze des NerdQaxe++.

Was realistisch ist, zeigen Messungen mit Open-Source-Tools: 650 MHz bei 1170 mV ergaben 5,16 TH/s bei 81,7 W, 700 MHz bei 1190 mV 5,74 TH/s bei rund 94 W. Zu wenig Spannung kostet dagegen Leistung: Mit 740 MHz bei nur 1150 mV kam ein Gerät auf 66 % seiner erwarteten Hashrate. Geh in Schritten von 25 MHz vor, hebe die Spannung erst an, wenn die Hashrate unter 95 % von „erwartet“ fällt, und beobachte jeden Schritt mindestens 15 bis 20 Minuten, den Endstand mindestens 24 Stunden.

Das mitgelieferte Netzteil setzt die zweite Grenze: Nach der 80-Prozent-Regel sind rund 96 W Dauerlast sinnvoll. Ältere Revisionen haben außerdem eine 8-A-Sicherung auf der Platine, die über etwa 100 W auslöst. Wer dauerhaft am oberen Ende fahren will, ist mit Copper Pro oder Hydro und einem stärkeren Netzteil besser bedient. Das systematische Vorgehen steht im Overclocking-Guide, die Netzteilfrage im Netzteil-Ratgeber.

Typische Stolpersteine und ihre Lösung

  • Lüfter sehr laut nach dem ersten Start: Die Original-Firmware lässt beide Lüfter mit 100 % laufen. „Automatische Lüftersteuerung (PID)“ mit 60 °C einstellen.
  • Fremde Adresse im Pool: Ab Werk steht im Feld Username nicht deine Adresse. Vor dem ersten Speichern ersetzen.
  • WLAN wird nicht gefunden: Der Miner funkt nur im 2,4-GHz-Band. Bei gemeinsamem Namen für 2,4 und 5 GHz hilft oft ein eigener Name für das 2,4-GHz-Netz.
  • „MINER OVERHEATED“ oder „VREG OVERHEATED“ auf dem Display: Die Abschalt-Temperatur wurde erreicht. Luftweg und Lüfter prüfen, übertaktete Werte zurücknehmen, dann neu starten.
  • „Version mismatch!“ in den Settings: Firmware und Weboberfläche haben verschiedene Versionen, meist nach einem halben Update von Hand. Über „Release & Update“ oder den Flasher neu installieren.
  • Neustarts unter Last: Das Netzteil bricht ein. Stecker prüfen und nur das mitgelieferte oder ein gleichwertiges 12-V-Netzteil mit mindestens 10 A nutzen.

Findest du die Ursache nicht, führt dich die Miner-Diagnose weiter; Lösungen für die häufigsten Probleme stehen auch am Ende der Einrichtungsanleitung.

Für wen sich der NerdQaxe++ lohnt und für wen nicht

  • Aufsteiger vom Bitaxe: Wer den ersten Miner verstanden hat und mehr Lose will, ohne vier Netzteile, vier WLAN-Einträge und vier Geräte zu verwalten. Der NerdQaxe++ bringt die Hashrate von gut vier Bitaxe Gamma auf ein Board.
  • Homelab und Technikraum: Wo ein hörbarer Lüfter niemanden stört, ist das Standardmodell die einfachste Vierchip-Variante.
  • Wohnraum: Lieber den Hydro. Gleiche Bedienung, mehr Spielraum beim Takt, das Geräusch entsteht am Radiator.
  • Effizienz vor Hashrate: Wer pro Kilowattstunde möglichst viele Hashes will, fährt mit dem Nerdaxe Gaia besser. Zwei Gaia liefern ab Werk zusammen 4,8 TH/s bei 52 bis 60 W, also fast so viel wie ein NerdQaxe++ mit rund 76 W.
  • Alles in AxeOS: Wer alle Geräte mit derselben Oberfläche verwalten will, nimmt Bitaxe GT oder 702 und akzeptiert die schwächere Effizienz.
  • Maximale Lose pro Gerät: NerdOctaxe, mit 11,4 TH/s ab Werk mehr als doppelt so viel, aber auch ein Gerät, das einen eigenen Platz braucht.

Was der NerdQaxe++ nicht ist: ein Renditeprodukt. Wie jeder Solo-Miner ist er ein Los mit Stromanschluss, mit einer Chance von rund 1 : 3.700 pro Jahr. Wer das weiß und trotzdem mitspielen will, bekommt mit ihm die größte Menge Hashrate, die sich ohne Umbau auf einem Schreibtisch betreiben lässt.

Fazit

Der NerdQaxe++ ist der Miner für alle, die nach dem Bitaxe mehr wollen, ohne dass es kompliziert wird: gleicher Chip, gleicher Pool, gleiche Adresse, nur vier Chips statt einem. Ab Werk erwartet NerdOS 4,9 TH/s bei rund 76 W, dieselbe Effizienzklasse wie beim Gamma. Die Unterschiede zum Bitaxe liegen in der Firmware: NerdOS statt AxeOS, mit deutscher Oberfläche, eigenem Menü und Lüftern, die du nach dem ersten Start auf Automatik stellen solltest. Die Grenzen sind klar: Er ist hörbar, nicht das effizienteste Gerät im Sortiment, und er findet Blöcke nicht planbar. Wer damit leben kann, hat mit dem NerdQaxe++ die richtige Größe gefunden, und wer ihn ins Wohnzimmer stellen will, mit dem Hydro.

Häufige Fragen zum NerdQaxe++

Wie viel Hashrate hat der NerdQaxe++?

Ab Werk stellt NerdOS 600 MHz ein und erwartet 4,9 TH/s (4.896 GH/s). Der Entwickler nennt rund 4,8 TH/s bei rund 76 W. Die Anzeige im Dashboard pendelt um diesen Wert, je nach Chip und Temperatur etwas darüber oder darunter.

Wie viel Strom verbraucht der NerdQaxe++?

Rund 76 W laut Entwickler, das sind 1,8 kWh am Tag und 55,5 kWh im Monat. Bei 0,30 € je kWh kostet das rund 16,70 € im Monat und rund 200 € im Jahr. An der Steckdose kommen die Verluste des Netzteils zur Anzeige in NerdOS hinzu.

Wie laut ist der NerdQaxe++?

Hörbar: Ein 92-mm-Lüfter und ein zweiter Lüfter am Spannungsregler führen rund 76 W Wärme ab. Mit der Original-Firmware laufen sie ab Werk mit 100 %, mit der „Automatischen Lüftersteuerung (PID)“ auf 60 °C wird er deutlich ruhiger. Eine eigene Schallmessung liegt uns nicht vor; für den Wohnraum ist der Hydro die ruhigere Wahl.

Wie viel schneller ist der NerdQaxe++ als ein Bitaxe Gamma?

Ab Werk erwartet NerdOS 4,9 TH/s, AxeOS beim Gamma 1,07 TH/s, also gut das Vierfache. Die Leistung steigt von rund 17 auf rund 76 W. Die Effizienz bleibt mit rund 15,8 J/TH im selben Bereich wie beim Gamma mit 14 bis 16 J/TH.

NerdQaxe++ oder Bitaxe 702: Was ist besser?

In fast allen Fällen der NerdQaxe++. Er erwartet ab Werk 4,9 TH/s bei rund 76 W, der 702 mit sechs älteren BM1368 3,75 TH/s bei 75 bis 90 W. Für den 702 spricht nur AxeOS, wenn du alle Geräte mit derselben Oberfläche verwalten willst.

Was unterscheidet NerdQaxe++, Copper Pro und Hydro?

Nur die Kühlung: gleiche Platine, gleiche vier BM1370, gleiche Firmware, ab Werk 4,9 TH/s. Der Copper Pro hat einen Vollkupfer-Kühler mit zwei Lüftern, der Hydro einen Wasserkreislauf mit Radiator. Beide bieten mehr Spielraum zum Übertakten, der Hydro schafft so rund 6 TH/s bei etwa 100 W.

Läuft auf dem NerdQaxe++ AxeOS?

Nein. Auf dem NerdQaxe++ läuft NerdOS von shufps, aktuell Version 1.1.0.1. Es stammt aus derselben Wurzel wie AxeOS, hat aber ein eigenes Menü, eine deutsche Oberfläche und eigene Schutzfunktionen. Im Flasher empfehlen wir OSM-OS v1.1.0-osm, das auf NerdOS aufbaut.

Welche Pool-Einstellungen trage ich in NerdOS ein?

Unter Settings in der Karte „Stratum Settings“ (deutsch „Stratum Einstellungen“): Stratum Protocol „Stratum V1“, Stratum Host stratum.bitaxe.de, Stratum Port 3333, als Username deine Bitcoin-Adresse und als Password x. Für Stratum V2 nimmst du Port 3336 und den Authority Key aus unserer V2-Anleitung.

Welche Hardware-Revision hat mein NerdQaxe++?

Das steht auf der Platine. Die Revision 7 erkennst du auch in NerdOS: Dort steht die Kernspannung ab Werk auf 1200 statt 1150 mV, und die Auswahlliste für den Takt reicht bis 1000 MHz. Die Revisionen bis 6 haben einen anderen Spannungsregler und sind auf 800 MHz begrenzt.

Wie hoch ist die Chance, mit dem NerdQaxe++ einen Block zu finden?

Bei der Difficulty vom 26. September 2026 rund 1 : 3.700 pro Jahr mit 4,9 TH/s, gut viermal so viel wie mit einem Bitaxe Gamma. Findet er einen Block, gehen derzeit rund 3,14 BTC an deine Adresse, bei pool.bitaxe.de ohne Gebühr. Nach Berichten aus der Community fand ein NerdQaxe++ im April 2026 den Block 944.078.

Welches Netzteil braucht der NerdQaxe++?

Ein 12-V-Netzteil mit mindestens 10 A (120 W); es liegt bei. Die USB-C-Buchse dient nur zum Flashen. Für Übertakten über rund 96 W Dauerlast brauchst du ein größeres Netzteil.

Kann ich den NerdQaxe++ übertakten?

Ja, über das Warndreieck „Danger Zone“ in der Karte „Mining-Einstellungen“. Mit 650 bis 700 MHz wurden 5,2 bis 5,7 TH/s bei 82 bis 94 W gemessen. Die Firmware begrenzt auf 800 MHz und 1400 mV, bei Revision 7 auf 1000 MHz; das 120-W-Netzteil setzt die praktische Grenze.

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