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Bitaxe Block finden: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit wirklich?

20. August 2026 · 13 Min. Lesezeit · Aktualisiert am 26. September 2026

Titelbild Bitaxe Block finden: AxeOS-Meldung Today is your lucky day, Your device has found a block, und die Karte Best Difficulty, dazu die Stichpunkte 1 zu 16.900 pro Jahr, rund 232.000 Euro, kein Gedächtnis und 7 Heim-Miner-Blöcke

Am 10. Juli 2026 fand ein einzelner Bitaxe mit knapp 1 TH/s den Bitcoin-Block 957.382. Er lief über den Pool public-pool.io, und die gesamte Belohnung von 3,138 BTC ging an seine Adresse, damals rund 200.000 US-Dollar. Es war der fünfte bekannte Solo-Block eines Bitaxe. Solche Treffer sind selten, aber sie passieren, und sie werfen die Frage auf, die sich jeder mit einem Bitaxe auf dem Schreibtisch stellt: Wie wahrscheinlich ist das für mein Gerät?

Die Frage lässt sich exakt beantworten. Wir rechnen sie hier mit den Netzwerkdaten vom 26. September 2026 durch, für jede Größenordnung vom Gamma bis zum großen Home Miner, mit den echten Blöcken der letzten Jahre und ohne Übertreibung in die eine oder andere Richtung.

Kurzfassung: Ein Bitaxe Gamma mit Werkseinstellung (1,07 TH/s) findet mit einer Chance von 1 zu 16.900 pro Jahr einen Block, pro Tag sind es 1 zu 6,2 Millionen. Als Faustregel gilt: 1 zu 18.000 pro Jahr und TH/s. Ein Block ist derzeit rund 3,14 BTC wert, etwa 232.000 Euro, und beim Solo Mining gehört er komplett dir. Die Lotterie hat kein Gedächtnis: Jeder Tag hat dieselbe Chance, egal wie lange der Miner schon läuft.

So rechnest du die Chance aus

Bitcoin-Mining ist ein faires Losverfahren. Jeder Hash ist ein Los, und ein Los gewinnt, wenn der Hash kleiner ist als ein Zielwert, den das Netzwerk alle 2.016 Blöcke neu festlegt. Dieser Zielwert steckt in der Difficulty. Aus ihr folgt direkt, wie viele Hashes im Schnitt für einen Block nötig sind: Difficulty mal 232. Am 26. September 2026 lag die Difficulty bei 132,76 Billionen, im Schnitt braucht ein Block also 5,7 · 1023 Hashes.

Teilst du diese Zahl durch die Hashrate deines Miners, bekommst du die erwartete Zeit bis zum Block. Beim Gamma mit 1,07 · 1012 Hashes pro Sekunde sind das 5,3 · 1011 Sekunden, rund 16.900 Jahre. Die Chance, innerhalb einer Zeit t mindestens einen Block zu finden, ist 1 − e−t / erwartete Zeit; für kurze Zeiträume ist das praktisch t geteilt durch die erwartete Zeit. Ein Jahr von 16.900 Jahren ergibt 1 zu 16.900.

Netzwerkdaten Stand 26.09.2026
Difficulty 132,76 T (seit 19.09.2026)
Hashrate des Netzwerks rund 920 EH/s
Belohnung je Block 3,125 BTC plus im Schnitt 0,0195 BTC Gebühren, zusammen 3,1445 BTC
Wert eines Blocks rund 232.000 Euro (73.876 Euro je BTC)
Nächste Anpassung Anfang Oktober 2026, geschätzt etwa −3 %

Die Chance hängt nur von der Difficulty ab, nicht direkt von der Zahl der anderen Miner. Die aktuellen Werte zeigt unser Netzwerk-Dashboard, und der Mining-Rechner rechnet deine persönliche Chance mit den Live-Daten.

Die Chancen nach Hashrate

Die Chance wächst genau im Verhältnis zur Hashrate: Doppelte Hashrate heißt doppelte Chance, ohne Schwelle und ohne Mindesteinsatz. Deshalb reichen ein paar Stufen, um jedes Gerät einzuordnen:

Hashrate Beispiel Pro Tag Pro Jahr In 10 Jahren Erwartete Zeit
1,07 TH/s Bitaxe Gamma ab Werk 1 : 6,2 Mio. 1 : 16.900 1 : 1.690 16.900 Jahre
2,14 TH/s Bitaxe GT 801 1 : 3,1 Mio. 1 : 8.400 1 : 845 8.400 Jahre
4,9 TH/s NerdQaxe++ 1 : 1,3 Mio. 1 : 3.700 1 : 370 3.700 Jahre
10 TH/s Klasse NerdOctaxe 1 : 660.000 1 : 1.800 1 : 180 1.800 Jahre
100 TH/s rund 100 Gammas oder ein großer ASIC 1 : 66.000 1 : 181 1 : 19 181 Jahre

Zwei Dinge fallen auf. Erstens bleibt selbst ein großes Heimgerät ein Los: Auch mit 10 TH/s liegt die erwartete Zeit bei rund 1.800 Jahren. Zweitens ist die „erwartete Zeit“ ein Mittelwert, keine Wartezeit. Ein Treffer kann morgen kommen oder nie; 63 % aller Treffer kommen früher als der Mittelwert, 37 % später. Genau deshalb gibt es die Glücksfälle, von denen du liest.

Wie sich die Difficulty auswirkt

Die Difficulty passt sich alle zwei Wochen an die Rechenleistung des Netzwerks an. Steigt sie, sinkt deine Chance, fällt sie, steigt sie. In den letzten drei Jahren ist sie im Schnitt um 33 % pro Jahr gestiegen, in den letzten zwölf Monaten dagegen um 6,7 % gefallen. So verändert das die Chance eines Gamma mit 1,07 TH/s:

Difficulty pro Jahr In 1 Jahr In 5 Jahren In 10 Jahren
−6,7 % (wie die letzten 12 Monate) 1 : 16.400 1 : 2.800 1 : 1.170
gleichbleibend 1 : 16.900 1 : 3.400 1 : 1.690
+30 % (ungefähr der Schnitt seit 2023) 1 : 19.200 1 : 6.100 1 : 4.800
+50 % (wie 2023 bis 2025) 1 : 20.400 1 : 7.900 1 : 6.900

Steigt die Difficulty dauerhaft, wird jedes weitere Jahr weniger wert, weil dieselbe Hashrate einen immer kleineren Anteil liefert. Das nächste Halving, erwartet im Jahr 2028 bei Block 1.050.000, halbiert die Blocksubvention auf 1,5625 BTC. An der Chance ändert es nichts, nur am Wert eines Treffers.

Echte Blöcke von Bitaxe und anderen Heim-Minern

Welches Gerät einen Block gefunden hat, steht nie in der Blockchain. Die Zuordnung kommt aus den Protokollen der Pools; beim Solo-Dienst solo.ckpool.org veröffentlicht dessen Betreiber zu jedem Block Adresse, Worker und Hashrate. Diese Blöcke von Geräten der Bitaxe-Klasse sind belegt:

Block Datum Pool Gerät Belohnung
853.742 24.07.2024 solo.ckpool.org erster Bitaxe-Block, Adresse mit 3,1 TH/s 3,192 BTC
887.212 10.03.2025 solo.ckpool.org Bitaxe Ultra mit rund 480 GH/s 3,150 BTC
888.989 23.03.2025 Public Pool auf Umbrel Bitaxe am eigenen Node 3,152 BTC
924.569 21.11.2025 solo.ckpool.org Bitaxe Gamma mit 1,26 TH/s (einer von sechs) 3,146 BTC
943.466 03.04.2026 public-pool.io NerdOctaxe 3,148 BTC
944.078 07.04.2026 Noderunners-Pool NerdQaxe++ mit rund 4,8 TH/s 3,132 BTC
957.382 10.07.2026 public-pool.io einzelner Bitaxe mit rund 1 TH/s 3,138 BTC

Fünf dieser Blöcke stammen von Bitaxe, zwei von Geräten der Nerd-Reihe. Dass es trotz der winzigen Einzelchance immer wieder trifft, liegt an der Masse: Allein public-pool.io zählt über 25.000 verbundene Miner mit zusammen rund 50 PH/s. Bei dieser Hashrate sind statistisch zwei bis drei Treffer pro Jahr zu erwarten, irgendwo, bei irgendwem.

Vorsicht bei Listen im Netz: Mehrere angebliche Bitaxe-Blöcke sind falsch zugeordnet. Block 889.975 kam laut Pool-Protokoll von einer Adresse mit 2,43 PH/s, Block 903.883 von 2,3 PH/s, und Block 913.272 vom Pool OCEAN wurde zwar von einem NerdQaxe++ gefunden, die Belohnung aber auf 17 Teilnehmer verteilt. Ein Solo-Block im eigentlichen Sinn war das nicht.

Best Difficulty: was sie zeigt und was nicht

Jeder Hash hat eine eigene Difficulty; je kleiner der Hash, desto höher. Ein Hash, dessen Difficulty die des Netzwerks erreicht, ist ein gültiger Block. AxeOS zeigt dir auf dem Dashboard den besten bisher gefundenen Wert, einmal seit dem letzten Start („session best“) und einmal über die gesamte Laufzeit („all-time best“).

Karten Shares und Best Difficulty im Dashboard von AxeOS 2.15: 21.873 Shares mit 11 Above target und 6 Stale, Best Difficulty 2,87 G all-time best und 318,26 M session best
Best Difficulty in AxeOS: bester Wert seit dem Start und über die gesamte Laufzeit (Beispielansicht).

Wie groß der Best Share wird, lässt sich berechnen. Er wächst nur im Verhältnis zur Laufzeit: Doppelte Zeit oder doppelte Hashrate ergibt einen etwa doppelt so hohen typischen Wert. Für einen Gamma mit 1,07 TH/s sieht das so aus (M = Million, G = Milliarde, T = Billion):

Laufzeit Typischer Best Share Mit 10 % Chance mehr als Mit 1 % Chance mehr als
1 Stunde 1,3 M 8,5 M 89 M
1 Tag 31 M 204 M 2,1 G
1 Woche 218 M 1,4 G 15 G
1 Monat 946 M 6,2 G 65 G
1 Jahr 11,4 G 75 G 783 G
10 Jahre 114 G 747 G 7,8 T

Die Netzwerk-Difficulty von 132,76 T ist rund 12.000-mal so groß wie der typische Jahresbestwert eines Gamma. Ein Best Share von 50 G bringt dich deshalb nicht „näher“ an einen Block; jeder Hash ist eine neue, unabhängige Ziehung. Nützlich ist der Wert trotzdem, als Gesundheitscheck: Liegt der Best Share eines Gamma nach einer Woche deutlich unter 20 M, rechnet der Miner vermutlich nicht mit voller Leistung oder startet ständig neu. Wie du das prüfst, steht in AxeOS erklärt.

Warum dein Bitaxe nie „dran“ ist

Die wichtigste Eigenschaft dieser Lotterie: Sie hat kein Gedächtnis. Ein Gerät, das fünf Jahre lief, ist dem nächsten Block kein bisschen näher als eines, das gerade aus dem Karton kommt. Es gibt kein Ansparen und keinen Anlauf. Das klingt frustrierend, hat aber eine schöne Kehrseite: Dein erster Tag hat exakt dieselbe Chance wie Tag 3.000. Der Bitaxe hinter Block 957.382 lief laut Berichten gerade einmal rund acht Stunden.

Auch das Wort „Luck“ auf Pool-Seiten beschreibt nur die Vergangenheit. Ein Pool mit „200 % Luck“ hatte Glück, er hat für die nächsten Blöcke aber keinen Vorsprung.

Was passiert, wenn dein Bitaxe einen Block findet?

Findet dein Miner einen Hash, dessen Difficulty die des Netzwerks erreicht, schickt er ihn wie jeden Share an den Pool, und der Pool meldet den fertigen Block sofort ins Netzwerk. AxeOS 2.15 zeigt dir das an drei Stellen:

Grüne Meldung im Dashboard von AxeOS 2.15: Today is your lucky day! Your device has found a block, mit Konfetti im Hintergrund
So meldet AxeOS einen gefundenen Block (Beispielansicht).
  • Dashboard: die grüne Meldung „Today is your lucky day! Your device has found a block“ mit Konfetti.
  • Browser-Tab: der Titel wechselt auf „Block found 🎉“.
  • Display: hinter dem Best-Wert läuft „!!! BLOCK FOUND !!!“ durch.

Der Zähler für gefundene Blöcke liegt nur im Arbeitsspeicher; nach einem Neustart ist die Meldung weg. Die Belohnung natürlich nicht. Prüfen kannst du den Treffer auf der Statistikseite deines Pools und auf mempool.space: Die erste Transaktion des Blocks, die Coinbase-Transaktion, zahlt an deine Adresse.

Wie viel ankommt, hängt vom Pool ab. Bei unserem Solo-Pool pool.bitaxe.de geht die ganze Belohnung ohne Gebühr an deine Adresse, bei solo.ckpool.org abzüglich 2 %, bei Braiins Solo abzüglich 0,5 %. Mit einem eigenen Node und Public Pool auf Umbrel ist niemand dazwischen. Frisch geschürfte Bitcoin sind nach einer Regel des Protokolls erst nach 100 weiteren Blöcken ausgebbar, also nach rund 17 Stunden. Selten kann ein Block verwaisen, wenn fast gleichzeitig ein konkurrierender Block gefunden wird und sich die andere Kette durchsetzt.

Die Rechnung ohne Glück: der Erwartungswert

Nüchtern gerechnet bringt ein Gamma im Schnitt 3,1445 BTC geteilt durch 16.900 Jahre, also rund 18.600 Satoshi pro Jahr, derzeit etwa 13,80 Euro. Der Strom dafür kostet bei 17 W und 0,30 Euro je kWh rund 45 Euro im Jahr. Als Geldanlage taugt ein Bitaxe also nicht. Wer nur Satoshi sammeln will, kauft sie günstiger direkt.

Ein Pool ändert an diesem Erwartungswert nichts, er glättet ihn nur: Statt alles oder nichts bekommst du dieselbe erwartete Menge in winzigen Beträgen, abzüglich Gebühr. Für einen Gamma sind das rund 50 Satoshi am Tag, die praktisch nur per Lightning auszahlbar sind. Der Unterschied zwischen Solo und Pool ist keine Frage der Rendite, sondern der Schwankung. Welche Pools für kleine Miner taugen, vergleicht Mining Pool wählen; die Stromkosten im Detail rechnet Bitaxe Stromverbrauch.

Besser als Lotto?

Ein Tipp auf den Jackpot bei Lotto 6aus49 mit Superzahl hat eine Chance von 1 zu 140 Millionen. Ein einzelner Block ist für deinen Gamma mit 1 zu 860 Millionen noch unwahrscheinlicher. Aber Lotto zieht zweimal pro Woche, das Bitcoin-Netzwerk rund 144-mal am Tag. Aufs Jahr gerechnet entspricht die Chance des Gamma rund 8.300 Lotto-Tipps, und die würden etwa 10.000 Euro kosten. Der Gamma braucht dafür Strom für rund 45 Euro.

Ganz fair ist der Vergleich nicht. Lotto zahlt auch kleine Gewinne, Solo Mining nur alles oder nichts. Dafür steht am Ende Hardware auf deinem Tisch, die am echten Bitcoin-Netzwerk teilnimmt und dir zeigt, wie Mining funktioniert. Mehr zu diesem Gedanken steht in unserem Ratgeber Solo Mining.

So erhöhst du deine Chancen wirklich

Es gibt genau einen Hebel: mehr Hashes, über mehr Zeit.

  • Mehr Hashrate pro Gerät: Ein NerdQaxe++ hat die gut vierfache Chance eines Gamma, ein NerdOctaxe etwa die zehnfache.
  • Übertakten: 600 statt 525 MHz sind 14 % mehr Lose für rund 2 W mehr. Wie das sicher geht, zeigt der Overclocking-Guide.
  • Mehrere Geräte: Chancen addieren sich. Fünf Gammas haben die fünffache Chance, und auf einem Solo-Pool bleibt jeder Treffer trotzdem ganz bei dir.
  • Laufzeit: Ein Miner, der wegen Hitze oder schwachem Netzteil ständig neu startet, verschenkt Lose. Stabil ist wichtiger als schnell; leise und kühl bleibt er mit den Tipps aus Bitaxe leiser machen.
  • 0 % Gebühr: Sie ändert nicht die Chance, aber was im Erfolgsfall ankommt. Bei 2 % Gebühr wären das rund 4.600 Euro weniger.

Was nichts bringt: den Pool „zur richtigen Zeit“ wechseln, nach einem hohen Best Share neu starten, nur nachts minen oder auf eine Glücksphase nach einem gefundenen Block hoffen. Jeder Hash ist unabhängig vom vorherigen.

Häufige Fragen

Wie wahrscheinlich findet ein Bitaxe Gamma einen Block?

Mit Werkseinstellung (1,07 TH/s) liegt die Chance bei 1 zu 16.900 pro Jahr und 1 zu 6,2 Millionen pro Tag (Difficulty 132,76 T, Stand 26.09.2026). Übertaktet auf 1,2 TH/s sind es rund 1 zu 15.000 pro Jahr.

Wie lange dauert es im Schnitt, bis ein Bitaxe einen Block findet?

Im Mittel rund 16.900 Jahre für einen Gamma. Das ist aber kein Countdown: Die Lotterie hat kein Gedächtnis, ein Treffer kann jederzeit kommen, und 63 % aller Treffer kommen früher als dieser Mittelwert.

Wie viel ist ein Bitcoin-Block wert?

Die Blocksubvention beträgt 3,125 BTC, dazu kommen die Transaktionsgebühren, im Schnitt der letzten vier Wochen 0,0195 BTC. Zusammen sind das rund 3,14 BTC, am 26.09.2026 etwa 232.000 Euro. Beim Solo Mining auf einem Pool ohne Gebühr gehört alles dir.

Wie viele Blöcke haben Bitaxe schon gefunden?

Belegt sind fünf Solo-Blöcke von Bitaxe: 853.742 im Juli 2024, 887.212 und 888.989 im März 2025, 924.569 im November 2025 und 957.382 im Juli 2026. Dazu kommen zwei Blöcke von Geräten der Nerd-Reihe im April 2026.

Was zeigt AxeOS, wenn mein Bitaxe einen Block findet?

Das Dashboard zeigt die grüne Meldung „Today is your lucky day! Your device has found a block“ mit Konfetti, der Browser-Tab heißt „Block found 🎉“, und auf dem Display läuft „!!! BLOCK FOUND !!!“ durch. Nach einem Neustart ist die Meldung weg; der Block selbst ist auf mempool.space und im Pool zu sehen.

Ist eine hohe Best Difficulty ein Zeichen, dass ich nah dran bin?

Nein. Jeder Hash ist eine unabhängige Ziehung, ein hoher Best Share bringt dich dem Block nicht näher. Die Netzwerk-Difficulty liegt bei rund 133 Billionen, der typische Jahresbestwert eines Gamma bei etwa 11 Milliarden.

Welche Best Difficulty ist bei einem Bitaxe Gamma normal?

Typisch sind nach einem Tag rund 31 Millionen, nach einer Woche rund 220 Millionen, nach einem Monat knapp 1 Milliarde und nach einem Jahr rund 11 Milliarden. Die Streuung ist groß; mit 10 % Wahrscheinlichkeit liegt der Wert jeweils über dem Sechs- bis Siebenfachen.

Steigen meine Chancen, je länger der Miner läuft?

Die Chance pro Tag bleibt gleich. Über die Jahre summiert sich nur die Zahl der Ziehungen: Nach zehn Jahren liegt die Chance eines Gamma bei rund 1 zu 1.700, sofern die Difficulty gleich bleibt.

Habe ich in einem Pool bessere Chancen?

In einem geteilten Pool bekommst du regelmäßig winzige Beträge, im Schnitt aber dieselbe Menge wie solo, abzüglich Gebühr. Die Chance, einen ganzen Block für dich allein zu gewinnen, gibt es nur beim Solo Mining.

Erhöht Übertakten die Chance auf einen Block?

Ja, im selben Verhältnis wie die Hashrate. 600 statt 525 MHz beim Gamma bringen 14 % mehr Chance. Wie weit du sicher gehen kannst, zeigt unser Overclocking-Guide.

Was ändert das Halving 2028 an der Chance?

An der Chance nichts, nur am Wert: Ab Block 1.050.000 sinkt die Blocksubvention von 3,125 auf 1,5625 BTC. Ob sich danach die Difficulty ändert, hängt davon ab, wie viele Miner weiterrechnen.

Lohnt sich ein Bitaxe, wenn die Chance so klein ist?

Als Geldanlage nicht; der Erwartungswert liegt beim Gamma bei rund 14 Euro im Jahr, der Strom kostet etwa 45 Euro. Ein Bitaxe lohnt sich als Lernwerkzeug, als Beitrag zur Dezentralisierung und als dauerhaftes Los auf einen der seltensten Treffer, die es gibt.

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